Aktuelles
Nistkästen auf dem Areal der Schule Preisegg
Schülerinnen und Schüler wollten die Umgebung des Schulhauses möglichst ökologisch gestalten. Der Schülerrat nahm das Anliegen auf. Bei der Prüfung stellte man fest, dass einiges auf dem Areal schon recht naturnah ist: Das Flachdach ist begrünt, es hat Hecken oder Asthaufen für Kleintiere. Man beschloss, als Ergänzung noch Nistkästen aufzuhängen. Das haben wir SchülerInnen der 6b gemacht. Wir haben Bausätze vom Natur- und Vogelschutzverein Hasle-Rüegsau bekommen: Schleifpapier und Bausatz: Zuerst mussten wir das Holz schleifen bis die Spriessä weg waren. Holzlack und Pinsel: Nach dem Schleifen mussten wir das Holz mit Holzlack lackieren oder farbig bemalen. Schrauben und Bohrmaschine: Jetzt geht’s ans Schrauben: 30 Minuten später ist es fertig. Dann hatten wir mit Reto Zürcher, das ist der Hauswart, und mit Manuel Buser, das ist ein Ranger vom NVHR, Nistkästen aufgehängt. Die weiteren Nistkästen, die wir gebastelt haben, haben wir nach Hause genommen.
Bericht von M. und B.


Besuch 5./6.B bei Fr. Blaser AG
Am Montag 27.10 gingen wir in das Kieswerk und warteten vor dem Eingang. Wir gingen mit Herr Krähenbühl ins Sitzungszimmer. Dort bekamen wir Helme, Leuchtwesten, Ohrenstöpsel. Danach gingen wir zum Anfang vom Förderband. Von dort ging es weiter in den Turm, in dem das Kies gesiebt wird. Am Anfang ist das grösste Sieb. Von dort werden die Siebe immer kleiner. In dem Turm war es sehr laut. Dann geht es in der Radwäsche weiter dort wird das Kies in den Lastwagen gefüllt. Dass nicht der ganze Schlamm auf der Strasse liegt werden dort auch noch die Räder gewaschen. Der Lastwagen darf erst los fahren wenn er gewogen hat, wie viel Kies er geladen hat. Der Schlamm wird dann in den Schlammsee abgelagert. Am Schluss werden die Gruben mit diesem Schlamm wieder aufgefüllt. In der Kiesgrube wird aber nicht nur Kies gesiebt und gewaschen. Es wird auch noch Split und Beton gemacht. Der alte Teer wird gestampft und verkleinert und wird dann mit dem Neuen vermischt. Sie haben auch Betonmischer, die dafür da sind, dass sich die Bindungsmittel nicht trennen. Als wir alles gesehen hatten, gingen wir wieder in das Sitzungszimmer. Dort bekamen wir eine Schorle, einen Stift und ein Schreibblöckli. Wir gaben den Helm und die Leuchtweste ab und gingen mit dem Fahrrad in die Schule zurück. Es hat mir viel Spass gemacht.
Für die 5/6B - Y.




Dreifacher Grund zum Feiern im Schulhaus Goldbach
Am 12. September lud das Schulhaus Goldbach zum grossen Fest ein – und das aus gleich drei besonderen Anlässen. Die Stimmung war herzlich, das Wetter spielte mit, und das Schulhaus präsentierte sich so lebendig wie eh und je.
Neue Schulzimmer im Dachstock
Grund zur Freude gab es über die beiden neuen Schulzimmer, die im Dachstock des historischen Gebäudes entstanden sind. Dank dem grossen Einsatz von Simon Röthlisberger, Gemeinderat Ressort Hochbau und dem Ja der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger konnte dieser Umbau realisiert werden.
Die lichtdurchfluteten Räume mit ihren alten, sichtbaren Balken verbinden modernen Komfort mit dem Charme vergangener Zeiten. Die sorgfältige Planung durch die verantwortlichen Architektinnen und die angenehme Zusammenarbeit mit den beteiligten Handwerkern machten den gelungenen Umbau möglich – sehr zur Freude der Schülerinnen und Schüler, welche die neuen Zimmer bereits mit Leben füllen.
100 Jahre Schulhaus Goldbach
Gefeiert wurde auch das 100-jährige Bestehen des Schulhauses. Ein Jahrhundert Schulgeschichte, zahllose Kinder und Lehrpersonen, die hier gelernt, gelehrt und gelebt haben – das Jubiläum wurde mit Stolz und Dankbarkeit begangen. Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler liessen es sich nicht nehmen, für diesen besonderen Tag zurückzukehren und in Erinnerungen zu schwelgen.
Abschied von Matthias Stucki
Der dritte, besonders emotionale Anlass war die Pensionierung von Matthias Stucki. Nach beeindruckenden 46 Jahren als Lehrer im Schulhaus Goldbach verabschiedete sich der allseits geschätzte Pädagoge in den Ruhestand. Musik war stets sein Steckenpferd, und unzählige Kinder haben durch ihn erste musikalische Erfahrungen gemacht. Die Anerkennung und der Dank für sein grosses Engagement waren am Fest deutlich zu spüren.
Ein gelungenes Fest
Das Schulhausfest wurde von musikalischen Darbietungen durch die Schülerband, einem Auftritt von Gilbert und Oleg, sowie einem vielfältigen kulinarischen Angebot begleitet. Der Ehemaligenverein spendete der Schule den Auftritt des Künstlerduos und konnte an diesem Abend die Mitgliederzahl von 87 auf 109 erhöhen. Dank Musik, Kulinarik und vielen Begegnungen wurde der Abend zu einem unvergesslichen Fest – und spiegelte die drei Anlässe wider, die das Schulhaus Goldbach an diesem Tag so besonders machten.





